KRG // ONEIRONAUT @ Kreativszene Potsdam: Es werde Licht

Die Potsdamer entwickeln Lichtprojektionen auf Fassaden oder bewegte Objekte

Die Potsdamer Lichtkünstler von Xenorama verwandeln ganze Bauwerke und Bühnenshows mit Licht. Ihren neuen Sitz hat die Nachwuchsfirma im "Kreativkosmos" Rechenzentrum.

Potsdam - Das Licht bleibt immer auf dem Körper. Egal, ob sich die weißgewandete Dame dreht, hin und her wiegt oder sogar mehrere Meter läuft – die fein ausgeklügelte Komposition aus leuchtenden, ständig wechselnden Farbmustern ist auf sie gebannt. Und das nicht etwa weil sie Leuchtröhren an ihrem Körper befestigt hat, sondern weil ein speziell programmierter Beamer ihr zentimetergenau folgen kann. „Der ist so eingestellt, dass er die weiße Farbe der Kleider tracken kann und somit immer nur dort die Show hinprojiziert“, erklärt Tim Georg Heinze. Der 30-jährige Potsdamer ist einer von fünf Kreativen, die sich vor etwa eineinhalb Jahren zu der Gruppe Xenorama zusammengetan haben. Sie beschreiben sich als „interdisziplinäres Kollektiv für audiovisuelle Kunst“ und haben seit Oktober auch ein Büro im Potsdamer Rechenzentrum in der Breiten Straße bezogen. „Wir machen dabei ganz verschiedene Sachen, von Fassadenprojektionen bis hin zu Installationen auf bewegte Objekte“, sagt Heinze, der gemeinsam mit dem 24-jährigen Richard Leroy Oeckel für die musikalische Komponente der Projekte verantwortlich ist.

 

About the author: moritz

Moritz Janis Richartz : Artist & Designer, developing methods to visualize and experience time and space in current media. In Collaboration with: www.raummaschine.com & www.xenorama.com

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